Mein Weg zur Einfühlsamen Kommunikation

Eigentlich mochte ich Konflikte noch nie und bin ihnen, so gut ich konnte, aus dem Weg gegangen. Wenn ich meinen Ärger allerdings lange genug hinunter geschluckt und angestaut hatte, entlud er sich dann irgendwann meist unkontrolliert und heftig. Alles andere als angenehm – weder für mich noch für mein Umfeld.

Es gab auch Situationen, in denen ich mit meiner Unzufriedenheit nicht so recht umzugehen wusste. Irgendetwas störte mich, aber ich konnte es nicht wirklich in Worte fassen. Dann verpestete ich die Atmosphäre durch Nörgeln und Jammern. Nein, es war nicht immer einfach mit mir.

Die wiedergefundene Perle ✺ Mein Weg zur GFK + ❥ Einladung zur Einführung gewaltfreie Kommunikation

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In diesem Video erzähle ich über meinen Weg zur Einfühlsamen = Gewaltfreien Kommunikation

Offenes Herz und weites Bewusstsein als Grundlage für mein Einfühlungsvermögen

Marion Selzer
Marion Selzer
Diplom-Juristin, Mediatorin, psychologische Beraterin,
Gesundheits- und Ernährungsberaterin

Was ich allerdings mit auf diese Erde gebracht habe und seit jeher Zugang dazu habe, sind ein offenes Herz und ein weites Bewusstsein und dadurch ein gutes Einfühlungsvermögen. Ich konnte mich schon immer in die verschiedensten Rollen hinein versetzen und die Welt aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachten.

Das ermutigte mich, Jura zu studieren. Denn ich dachte, es könne von Nutzen sein, sich als Anwalt oder Richter in die Situation aller Konfliktbeteiligten einfühlen zu können. Doch weit gefehlt.

Schnell lernte ich in meinen Praktika, dass hier weniger Einfühlungsvermögen und Verständnis gefragt sind als vielmehr rhetorische Fähigkeiten, andere zu überzeugen. Auch schienen Verdienst und Ansehen wichtiger als Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit.

Ich musste schnell einsehen, dass ich in diesem Bereich nicht wirklich richtig war.

Immer noch von meinem Wunsch geleitet, einen friedlichen und für alle bereichernden Umgang mit Konflikten zu finden, absolvierte ich nach meinem Studium eine Fortbildung zur Mediatorin beim Friedensbildungswerk in Köln.

Hier kam ich zum ersten Mal mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in Kontakt, deren Grundhaltung mich von Beginn an berührt und fasziniert hat.

Sprache als Schlüssel für Empathie und Mitgefühl

Marshall Rosenberg hat in der Kindheit Gewalt durch Rassenkonflikte erlebt und wurde als Jugendlicher selbst notgedrungen zum Schläger, um sich in seinem Viertel in Detroit, USA, gegenüber den zahlreichen und gewalttätigen Anfeindungen aufgrund seines jüdischen Nachnamens behaupten zu können.

Schon früh begann er, sich zu fragen, wie es sein kann, dass einige Menschen so gewaltbereit werden und andere in ihrem Mitgefühl bleiben, selbst dann, wenn es herausfordernd und schwierig wird.

Er entdeckte Sprache eine Schlüsselrolle für unser Denken und damit als grundlegend für unsere Glaubensmuster, Weltbilder und letztendlich für unsere Worte und Handlungen.

Als er während seines Studiums der klinischen Psychologie nur wenig befriedigende Antworten fand, machte er sich, geprägt von dem Wunsch nach einer besseren, weil friedvolleren Welt, selbst auf die Suche nach Lösungen und entwickelte das Modell der Gewaltfreien Kommunikation, das unseren Fokus statt auf Kritik und Verurteilungen auf Gefühle und Bedürfnisse lenkt.

Dadurch kommen wir in Kontakt mit dem, was wirklich in uns lebendig ist, lassen moralische Urteile beiseite, wodurch sich unser natürliches Einfühlungsvermögen wieder entfalten kann. Statt Trennung und Spaltung geschieht hier Verbindung und Heilung.

Tief berührt und fasziniert von einer neuen Welt

Es eröffnete sich mir eine neue Welt, eine Welt, nach der ich mich immer schon gesehnt hatte und die ich nun endlich gefunden haben zu schien. Eine Welt, in der es nicht darum ging, sich bei Konflikten durchzusetzen und Recht zu bekommen, sondern darum, die Qualität des Miteinanders zu fördern und Lösungen zu finden, die von allen Beteiligten als bereichernd empfunden werden.

Ich war Feuer und Flamme und begann, zuerst einmal in meinem Bekanntenkreis nach „Übungsfällen“ Ausschau zu halten, merkte jedoch schnell, dass der Gedanke der Mediation – der außergerichtlichen Konfliktschlichtung – noch nicht wirklich verbreitet war.

Bei den Übungsfällen, die sich mir boten, handelte es sich vor allem um verzweifelte Paare, die versuchten, einer Scheidung zu entgehen, aber nicht wirklich bereit waren, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten. Damals mit Mitte 20 war ich mit den sich gegenseitig auf den Partner angestauten Emotionen überfordert.

Ich beschloss daher, mein Menschenverständnis zu vertiefen und begann eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Nebenbei arbeitete ich in einem Nachhilfeinstitut und besuchte über eine Organisation Familien, in denen es zwischen Eltern und Kindern Probleme gab.

Meistens kommt es anders als man denkt

Schnell entdeckte ich mein Talent für die Vermittlung zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen und begann, mein Wissen in Vorträgen und Kleingruppen über die Volkshochschule zu vermitteln.

Kurz bevor ich eine Mediations-Praxis eröffnen wollte, verbrachten wir ein paar Monate auf den Kanaren – und alles kam ganz anders als geplant. Mein Partner und ich fassten den Entschluss, Deutschland den Rücken zu kehren und unser Glück auf La Palma zu versuchen.

Unser Leben änderte sich von heute auf morgen um mindestens 180 Grad und statt eine Mediations-Praxis zu eröffnen, konzentrierten wir uns auf den Aufbau eines ortsunabhängigen Einkommens.

Wir starteten unsere Internetseite www.inspiriert-sein.de – das etwas andere Entwicklungs- und Gesundheitsportal, gründeten einen Verlag und schrieben Bücher.

Inzwischen ist unser Angebot recht umfangreich, neben zahlreichen Büchern, haben wir zwei Online-Kurse entwickelt und bieten Beratung in Sachen eigenverantwortlicher Gesundheitsoptimierung an.

Seit Juni 2016 haben wir auch eine zweite Seite unsere Intervallfasten-Plattform www.if168.de mit den (wie wir finden ;-)) besten Tipps und Tricks zum intermittierenden Fasten.

Wir waren also nicht untätig und doch ist die Gewaltfreie Kommunikation, die ich viel lieber als Einfühlsame Kommunikation bezeichne, da es um das Ein-Fühlen in uns selbst und in andere geht, ein wenig aus meinem Fokus gerutscht.

Zwar habe ich gelegentlich immer mal wieder Artikel über Kommunikation auf Inspiriert-Sein.de geschrieben und habe auch für mich privat nie die Verbindung verloren, doch meine Prioritäten nach außen lagen lange Zeit woanders.

Um so dankbarer bin ich, dass diese Sprache des Herzens, die es schafft heilsame und verbindende Beziehungen zu uns selbst und anderen aufzubauen, dank zweier Artikel von Kendra Gettel wieder stärker in mein Bewusstsein gerückt ist.

Kendra Gettel ist selbst Kommunikationsexpertin und hat in ihren Artikeln „Covidiot gegen Coronagläubigen: Giraffenengels schwierigster Einsatz“ und „Konfliktlösung Maskenpflicht mit Frieda, Klara und Giraffenengel“ auf – wie ich finde – so wunderbare Weise dargestellt, wie die Gewaltfreie Kommunikation selbst in so verzwickten Situationen wie unterschiedlichen Positionen in Bezug auf Corona vermitteln und verbinden kann.

Mich haben die Geschichten so berührt, dass ich sie kurzerhand vertont und als Zuhör-Video auf YouTube veröffentlicht habe. Auch an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Kendra für die Erlaubnis und die Entwicklung der beiden Geschichten.

Einfühlsame = Gewaltfreie Kommunikation ❤ öffnet Herzen + weckt Verständnis selbst im Corona-Streit

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Maske ja oder nein? Ein Streitgespräch mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation schafft Verständnis

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Und so fiel mir die Erinnerung an eine Sprache des Herzens, wie die Gewaltfreie Kommunikation liebevoll genannt wird, genau zu einem Zeitpunkt in die Hände, nachdem ich die Klarheit erlangt habe, was ich eigentlich in diese Welt bringen möchte: Wahrhaftigkeit und Mitgefühl.

Es ist, als wäre es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, dass Kommunikation DAS Werkzeug für mich ist, um spirituelle Ansichten zu vermitteln.

Mein neues Herzensprojekt

Aus diesen Gedanken heraus habe ich mich dazu entschieden, das Projekt „Einfühlsame Kommunikation“ ins Leben zu rufen, um zu zeigen, wie Sprache zum Ausdruck eines Bewusstseins werden kann, in der sich die Verbindung zu unserem Höheren Selbst, der Essenz unseres Seins wider spiegelt.

Wenn wir mit diesen Qualitäten, diesem göttlichen Funken in uns verbunden sind, stehen wir in direktem Kontakt mit den spirituellen Qualitäten von Liebe, Wahrhaftigkeit und Mitgefühl. Qualitäten, die die Mitbewohner dieser Erde vielleicht mehr als jemals zuvor gebrauchen können.

Und Sprache ist ein wundervolles Werkzeug, um einerseits diese spirituellen Qualitäten über unser Denken und unsere Worte in diese Welt zu bringen und andererseits ideal dazu geeignet, um diese Verbindung wieder herzustellen, sollte sie in Vergessenheit geraten sein.

Die Einfühlsame Kommunikation vermittelt uns damit also eigentlich nichts wirklich Neues, sondern dient als eine Art Rückerinnerung an eine Verbindung, die an sich natürlich und selbstverständlich sein sollte, an die Essenz unseres Seins.

Und wenn ich eins in meinem bisherigen Leben erfahren habe, dann ist es, dass eine Sprache, getragen von diesem höchsten Bewusstsein wahre Heilung und Transformation ermöglicht – für uns selbst und für andere.

Mehr über meine Geschichte wie mir die Einfühlsame Sprache der Gewaltfreien Kommunikation geholfen hat, meine Essstörung zu überwinden und wieder zurück zu finden zu einem harmonischen Essverhalten findest Du in meinen beiden Büchern „Psychische Hintergründe bei Ernährungs- und Gewichtsproblemen“ und „Raus aus der Zuckerfalle – So schaffst Du den Ausstieg aus der Zuckersucht“ sowie in zahlreichen Artikeln zu finden in der Rubrik „Seelennahrung = Emotionales Essen“ auf unserer Seite Inspiriert-Sein.de.

In diesem Sinn lade ich Dich dazu ein, diese Sprache des Herzens zu erlernen, um wieder in Kontakt zu kommen, mit dem göttlichen Funken in Dir und diesen zu entzünden und dadurch als Leuchtturm oder Stimmgabel für alle die zu dienen, die noch auf der Suche sind.

Herzlich

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